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Therapiekonzepte

Wann ich eine Reha machen sollte und was mich dort erwartet.

Zunächst einmal möchten wir, dass Sie unsere Klinikstruktur im kleinen Maße kennenlernen:

Wir sind eine Psychosomatische Klinik mit insgesamt 171 Betten auf 4 Stationen verteilt mit je 41 - 45 Betten. Pro Station gibt es eine Stationsgruppe mit 20 - 23 Teilnehmern und je Station sind 4 Therapiegruppen (Tiefenpsychologisch-interaktionell) mit je 8-10 Teilnehmer und interdisziplinäres therapeutisches Team vorhanden.

Das Therapiekonzept ist auf folgende Schwerpunkte ausgelegt:

Über die bisherigen Indikationen und vorhandene Kompetenzen (vor allem Depressionen, „Burn-out“, Angststörungen) sind Schwerpunktbildungen innerhalb der psychosomatischen Abteilung zu folgenden Indikationen vorhanden:
Somatoforme Störungen: Insbesondere der Formenkreis der somatoformen Störungen rückt dabei in den Mittelpunkt des Interesses.
Ein Forschungsprojekt („Stationäre Rehabilitation bei somatoformen Störungen und
Anpassungsstörungen“) hat die Effektivität des Behandlungskonzeptes belegen können.
Schlafstörungen: Da ca. 80 % unserer Patienten über Schlafstörungen berichtet,
wurde das diagnostische und therapeutische Angebot ausgebaut. Im inzwischen
breit angewandten Screeningverfahren wird derzeit die Diagnostik (Screeningverfahren) von schlafbezogenen Atemstörungen (Schlaf-Apnoe-Syndrom) durchgeführt. Neben der erweiterten Diagnostik wurden Informations-Seminare über Schlafstörungen
eingerichtet (ärztliche und psychologische Stunden).
Traumatherapie: Für Rehabilitandinnen und Rehabilitanden, die mit der Diagnose einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) in unsere Klinik kommen – auch komplexe PTBS, akute Belastungsreaktion – besteht auf einer Station der Klinik ein traumaspezifischer Behandlungsansatz. Dieser beinhaltet eine traumaspezifische Diagnostik, die Klärung und Durchführung der hier angemessenen, realisierbaren und notwendigen psychotherapeutischen und medizinischen Hilfe sowie die Planung der Unterstützung für die Zeit nach der stationären Rehabilitation. Zur Verfügung stehen dabei, je nach Stabilität der Rehabilitanden, die tiefenpsychologisch fundierte interaktionelle Gruppentherapie, die ressourcenorientierte Gruppentherapie, die traumaadapierte Stabilisierungsgruppe, im Einzelfall auch EMDR-Behandlung. Es wird früh in der Rehabilitation entschieden, welcher Ansatz oder welche Kombination derzeit der oder die angemessene ist.

Für alle diese Therapieansätze stehen spezifisch ausgebildete und erfahrene Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten zur Verfügung.
In der Regel werden langfristige weitere Behandlungen notwendig und in die Wege geleitet, bzw. Adressen von Therapeuten vermittelt.

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Anschrift

Reha-Zentrum Bad Dürrheim

Klinik Hüttenbühl

Wittmannstalstraße 5| 78073 Bad Dürrheim
Tel. 07726 925-0 | Fax 07726 925-888